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Das Jahr 2005

Am 10. Mail 2005 wurde die Pieron GmbH für ihre innovativen und wegweisenden Entwicklungen im Bereich Federtechnik und besonders die Geschäftsführerein
Gisela Pieron für ihr uneingeschränktes, persönliches Engagement für die Firma und die verschiedenen Unternehmerverbände mit dem Bocholter Preis "Unternehmen des Jahres 2004" durch den Sparkassendirektor Aloys Eiting bei einem Festakt im historischen Rathus ausgezeichnet. Uneingeschränktes Lob gab es auch vom Bocholter Bürgermeister.



Die eigens für den von der Stadtsparkasse Bocholt verliehenen Preis "Unternehmen des Jahres" geschaffene Skulptur "Innovation" ist unter folgender Intension entstanden.
"Aus dem Ursprünglichen wächst, sich drehend, ein weiblicher Torso, als Synonym der Wiedergeburt und Schöpfung, nicht endend in der Gegenständlichkeit, sondern in einer im Kreis verlaufenden Form der Unendlichkeit."


Zu Ehren des 1996 seliggesprochen Karl Leisner wurde ein Bronzedenkmal für die Stadt Rees geschaffen. Karl Leisner wurde am 28. Febr. 1915 in Rees geboren und am 3. März 1915 in der Pfarrkirche St. Mariä-Himmelfahrt getauft. Am Sonntag, dem 13. März 2005 erfolgte die feierliche Übergabe und Einsegnung des Denkmals auf dem Vorplatz der St. Mariä-Himmelfahrt-Kirche.
Das Portrait ist fragmentartig modelliert und stellt Karl Leisner im Messgewand bei der Primizmesse am Stephanustag im KZ Dachau dar. Karl Leisner trug das Messgewand nur zu diesem Anlaß. Um diese Einmaligkeit zu unterstützen, war es mir ein besonderes Anliegen Karl Leisner, bei der Erfüllung seines sehnlichsten Wunsches Priester zu werden, darzustellen.



Das Jahr 2004

Die lebensgroße Skulpturengruppe "Offenheit und Vertrauen" für die Sparkassenstiftung der Stadtparkasse Geseke wurde am 25. Juni 2004
der Öffentlichkeit mit einem Festakt zum 150 jährigen Jubiläum der Sparkasse Geseke übergeben.
Zu diesem Anlaß wird nachträglich ein Flyer über die Skulpturengruppe erstellt.
Herr Dr. Alfred Pohlmann (Kunsthistoriker am Graphik-Museum Pablo Picasso, Münster)schrieb dazu folgenden Text:

Vor dem Gebäude der Sparkasse Geseke werden wir neuerdings Zeugen eines stummen Dialogs. Zwei lebensgroße Bronzeskulpturen, symbolhaft für zwei Generationen stehend, halten hier in der Fußgängerzone Zwiesprache miteinander: Eine junge Frau, auf einer Bank sitzend, spricht mit einem vor ihr stehenden, älteren Mann. Worum geht es in ihrem Gespräch? Schmunzelnd bekennt der Mann mit der bekannten Geste der herausgezogenen Hosentaschen: Ich habe nichts!
Zum ewig neuen, leidigen Thema Geld hat natürlich auch die Frau eine Meinung, wie ihr Blickkontakt zu dem Mann und die argumentierende Gebärde der linken Hand verdeutlichen.

"Offenheit und Vertrauen" heißt diese Skulpturengruppe - und Vertraulichkeit spiegelt auch der offene Dialog der beiden Figuren. Doch diese Skulpturengruppe erzählt uns noch mehr. Betrachten wir die Frau genauer. Ihre Unterschenkel sind statisch zugleich die Beine der Bank, auf der sie sitzt. Frau und Bank sind so miteinander verwachsen, ohne einander zum Stürzen verurteilt. Der Begriff "Bank"

lässt sich hier ganz doppeldeutig auffassen: Auf seine Bank muss man sich verlassen können, in aller Offenheit - und die Bank braucht das Vertrauen der

Menschen, Ihrer Kunden, sonst wird sie funktionslos.

Für Offenheit und Vertrauen plädieren diese beiden Skulpturen, in Gelddingen

ebenso wie im Umgang miteinander.



Das Jahr 2003

.........."Sommerkunstmatinée"

unsere diesjährige Sommerkunstmatinée fand am 31. Mai und 1. Juni 2003 in der Zeit von 11.00 - 17.00 Uhr in unserem Hause statt. Bei Sonnenschein und klassischer Musik verweilten die Gäste bei Speis und Trank und fanden die Zeit und Muse zu interessanten Gesprächen, zum Lauschen der Opernmusik rund um die Skulpturenausstellung im Haus und sommerlichen Garten.

Wir waren sehr erfreut zu diesem Anlass Herrn Dr. Alfred Pohlmann, Kunsthistoriker am Picassomuseum Münster, in unserem Hause begrüßen zu dürfen. Herr Dr. Pohlmann hielt an diesen Tagen jeweils um 12.00 und 15.00 Uhr einen kunsthistorischen Vortrag zu dem Thema:

"Der Bildhauer Jürgen Ebert". Zur Position figürlicher Skulptur in der modernen Kunst.

Die positive Resonance der ca. 300 erschienenen Gäste, die vielen Danksagungen und die enorme Nachfrage, den interessanten, zeitgenössisch informativen Vortrag, von Herrn Dr. Pohlmann kurzweilig vorgetragen, auch in schriftlicher Form zu erhalten, bestätigten ein gelungenes Kunstwochenende.



Seit dem 30. Mai stellt der Maler Jürgen Kaub seine Aquarelle in unseren Räumen aus:

Thema "Venezianische Impressionen"

Der Zahnarzt Jürgen Kaub malt seit seiner frühesten Kindheit. In den letzten 10 Jahren folgen zahlreiche Seminare in Aix-en-Provence, Prag, Siena, Salzburg, Rom, die zur Weiterentwicklung einer traditionellen Landschaftsmalerei geführt haben. Seine Reisen durch fremde Landschaften und Städte inspirieren ihn und werden durch seine emotionalen
Farben verfremdet, idealisiert und mystifiziert. Jürgen Kaub fesselt das Geheimnis einer Landschaft oder Stadt, ihre Ambivalenz, ihre Veränderung unter dem Einfluß des Lichtes der Jahres- und Tageszeit.

Am 2. April 2003 wurde die Verfahrenstechnik Hübers GmbH für ihre innovativen und wegweisenden Entwicklungen im Bereich Gießharzanlagen mit dem Bocholter Preis "Unternehmen des Jahres 2002" durch den Sparkassendirektor Aloys Eiting bei einem Festakt im historischen Rathus ausgezeichnet. Uneingeschränktes Lob gab es auch

von Bürgermeister Klaus Ehling: "Symbolisch betrachtet sei die mit dem Preis verbundene, von Künstler Jürgen Ebert geschaffene Skulptur mit Namen "Innovation" eine Art kleiner Bocholter Oscar. Nur sei das gewöhnlich aus Hollywood stammende Original nicht ganz so wertvoll, weil es jährlich verliehen werde."

Die eigens für den von der Stadtsparkasse Bocholt verliehenen Preis "Unternehmen des Jahres" geschaffene Skulptur "Innovation" ist unter folgender Intension entstanden. "Aus dem Ursprünglichen wächst, sich drehend, ein weiblicher Torso, als Synonym der Wiedergeburt und Schöpfung, nicht endend in der Gegenständlichkeit, sondern in einer im Kreis verlaufenden Form der Unendlichkeit."

DieKunst auf der Landesgartenschau in Gronau wird seit dem 8. April durch die Bronzeskulptur "Lesende" bereichert. Die Skulptur hat dort ihren festen Standort zwischen Pyramide und Waldspielplatz erhalten. Gestiftet wurde die Bronzeskulptur von der Volksbank Gronau-Ahaus.



Die ersten spontanen Aufnahmen von den neuen Bronzeskulpturen
„Der Dirigent“ (Höhe ca. 43 cm) und „Der Violinspieler“(Höhe a. 39 cm) sehen
Sie jetzt im Internet.


Eine neue Edition der Lesezeichen wird im Mai erscheinen. Als erstes
wird der „Liegende Torso“ in einer kleinen Auflage in Bronze gegossen
und anschließend vergoldet.